Dossier Pharma-Industrie
DOSSIERS zur PHARMA-Industrie: ->ANTIDEPRESSIVA / Forschung / Geschäftsgebaren der Pharmaindustrie / ->RITALIN / / / / / /
 
Antibaby-Pille
Antidepressiva
- Gibt es Alternativen ?
- Studien - Antidepressiva haben nahezu keine Wirkung (nicht besser als Placebo)
- Unabhängige Forscher bezweifeln Wirkung von Antidepressiva
 
Depression
 
Presseberichte, Sendungen, Papers und Presse-Links
 
Unabhängige Forscher bezweifeln Wirkung von Antidepressiva
 
Unanständige und ungesetzliche Verkaufsstrategien der Pharmaindustrie auf Kosten der Prämienzahler (1) (2) (3) (4) (5)
 
"Wissenschaftliche Forschung" für den Geldgeber (wer zahlt befiehlt...). èber das "lusche" Vorgehen der Pharmaindustrie. Berichte dazu: -> (1) (2) (3) (4) (5)
 
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DEPRESSION

 

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Sendungen, Papers und Presse-Berichte / -Links:

30.06.2009 - Die Pharmaindustrie zahlt und besticht Ärzte und Apotheken, damit diese ihren Patienten teure Medikamente verschreiben.
Die Zeche zahlen die Prämienzahler.
«Kassensturz» zeigt, mit welchen Tricks die Pharmaindustrie ihre Medikamente in den Markt drückt.

Was Ärzte verschreiben, versucht die Pharmaindustrie zu beeinflussen.
Denn die Ärzte entscheiden, welche Medikamente ihre Patienten bekommen.
Pharmakonzerne stecken dazu grosse Summen ins Marketing.
Diese Ausgaben wirken, weiss Professor Bernhard Lauterburg vom Institut für Klinische Pharmakologie der Universität Bern.
Ärzte lassen sich von der Industrie einspannen.
Verschrieben würden zwar Medikamente, die angebracht seien für die Krankheiten, die Patienten behandeln lassen möchten.
Lauterburg: «Aber bekanntlich gibt es für sehr viele Krankheiten verschiedene Präparate, die mehr oder weniger gleich gut geeignet sind. Und in der Wahl des Präparats werden die Ärzte wahrscheinlich, und da gibt es auch Studien dazu, beeinflusst durch die Pharmaindustrie.» ->mehr

 
22.06.2009 - Dauer und Wirksamkeit noch unklar, aber Glaxo-Pharma kassiert...
Ärzte haben Kritik an den HPV-Impfungen
Die Diskussion um die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV)hält an: "Gegen die HPV-Impfung spricht derzeit, dass wir die Wirksamkeit langfristig nicht beurteilen können", sagt Prof. Wolf-Dieter Ludwig von der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft. "Wir wissen auch nicht, wie lange die Immunität, die Abwehr gegen diese Virusinfektion, anhält." Fragwürdig sei auch der hohe Preis, "der enorme Ressourcen in unserem Gesundheitssystem bindet."
Der Impfstoff wirkt gegen bestimmte Warzenviren, dieHPV, die in seltenen Fällen Gebärmutterhalskrebs auslösen können. "Der Preis ist tatsächlich in diesem Fall ein Preis, der es wert ist gezahlt zu werden", meint hingegen Dr. Gundula Schneidewind vom Hersteller Sanofi-Pasteur MSD. "Wir haben es ja nicht mit einer Bagatelleerkrankung zu tun, sondern es geht hier tatsächlich um Krebs." Drei Spritzen, die für eine Impfung gegen HPV notwendig sind, kosten 450 Euro.

"Wir sagen generell Ja zu der Impfung, aber es ist ein Problem, wie sie von der Pharmaindustrie in den Markt gebracht wird", sagte der Präsident der Berliner Ärztekammer Günther Jonitz im April 2009 - und mit ihm neun weitere Gesundheitsorganisationen der Hauptstadt, die sich als "Allianz gegen Fehlinformation und Manipulation" sehen. Sachliche Aufklärung über den Nutzen für jede einzelne Patientin sei überfällig.

"Es ist zweifellos so, dass die Pharmafirmen dafür gesorgt haben, dass nur positive Studienergebnisse in den wissenschaftlichen Journalen erschienen sind", sagt Prof. Rolf Rosenbrock vom Sachverständigenrat Gesundheit des Bundesgesundheitsministeriums. "Wir wissen, dass sie die Gremien unter Druck setzen, schnell zu entscheiden."

Viele Jugendliche wissen nicht, was die Impfung bewirkt
Lupe
Zehn Organisationen wollen aufklären zur HPV-Impfung
Viele sind verunsichert, ob sie sich impfen lassen sollen: "Muss ich sterben, weil ich HPV-positiv bin?", lautet eine der Fragen, die Gynäkologen inzwischen oft von jungen Mädchen hören. Andere glauben: "Ich krieg' nie mehr Krebs, weil ich ja geimpft bin." Und besorgte Mütter wollen wissen: "Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich meine Tochter nicht impfen lasse?" Selten ist eine Impfung wie nun die gegen Gebärmutterhalskrebs in Deutschland so massiv beworben worden. Selten wurden dabei soviel Wirbel und auch angstvolle Fragen ausgelöst. Die Berliner Allianz will die Diskussion auf "den Boden zurückholen".

In Berlin soll ein dreisprachiges Faltblatt dabei helfen, unabhängige Informationen in Schulen und Beratungszentren zu tragen. Denn bislang stamme das Infomaterial fast ausschließlich von den Pharmafirmen. "Deren Vertreter wurden bis auf Bezirksebene vorstellig", berichtet Sybill Klotz vom Netzwerk Frauengesundheit Tempelhof-Schöneberg. Dabei gerate völlig aus dem Blick, dass es auch andere Arten gebe, sich vor den Warzenviren zu schützen - etwa Kondome -, und dass der Slogan von der "Impfung gegen Krebs" falsche Erwartungen wecken könne.

Bei allem Sinn, den die Impfung gegen die beiden aggressivsten HPV-Typen macht, ist ihr langfristiger Nutzen auch nach Ansicht "Berliner Allianz" - vom Landesverband der Gynäkologen bis hin zu Pro Familia und der Senatsverwaltung für Wissenschaft - noch nicht genau zu beziffern. "Wahrscheinlich wird die Impfung die Zahl der Todesfälle an Gebärmutterhalskrebs reduzieren, aber nicht alle verhindern", sagte Uwe Torsten, Präventionsbeauftragter der Berliner Ärztekammer. Endgültig können das jedoch erst Langzeitstudien zeigen, die bislang noch nicht vorliegen - dazu ist die Impfung zu jung.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut ist weiter davon überzeugt, dass die Empfehlung für die Impfung der richtige Schritt ist. Im April 2009 legte der Stiko-Vorsitzende Friedrich Hofmann in einem Interview jungen Frauen die Impfung nahe, "weil sie eine sehr gute Wirkung hat und wenig Nebenwirkungen". >mehr

 

20.06.2009 - Der Bund will der Pharma-Lobby eine halbe Milliarde schenken!
Jetzt ist klar, warum die Konsumentenschützer nicht dabei sein dürfen, wenn die Medi-Preise ausgejasst werden: Der Bund will der Pharma-Lobby eine halbe Milliarde schenken.

Am Montag treffen sich Vertreter des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) mit den Krankenkassenvertretern von Santésuisse und den Delegierten der Pharma­Lobby. Auf der Traktandenliste steht nur ein Punkt: Welchen Beitrag zur Kostendämpfung leisten Medikamentenhersteller und -verkäufer?
Im letzten Jahr sind die direkten Medikamentenkosten um 4,1 Prozent gestiegen – stärker als die gesamten Gesundheitskosten. Am Donnerstag hat Preisüberwacher Stefan Meierhans klargemacht, dass für ihn bei den Medikamentenpreisen über 800 Millionen Franken «Luft» drin sind. Auch die überparteiliche Gruppe um FDP-Nationalrat Otto Ineichen kommt zum selben Schluss.
Natürlich sieht das die Industrie anders. Thomas Cueni vom Branchenverband Interpharma bietet Sparmassnahmen an, welche die Medi-Kosten nächstes Jahr um 170 bis 250 Millionen Franken senken sollen (im BLICK).
Die intensive Lobby-Arbeit scheint sich für die Pharmaindustrie auszuzahlen. Denn das BAG will bei den Medikamentenkosten nur rund 300 Millionen Franken einsparen, davon bloss etwas mehr als 200 Millionen bei den Herstellern, den Rest bei den Margen von Apothekern und Ärzten, die selbst Medikamente abgeben. Das geht aus einer Zusammenstellung hervor, die BLICK vorliegt.
Konsumentenschützerin und SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga ist empört: «Wenn diese Zahlen stimmen, kassiert die Pharma auch nächstes Jahr eine halbe Milliarde Franken zu viel auf Kosten der Prämienzahler.» Sie hofft weiterhin, dass die Krankenkassenvertreter dem Pharma-Druck am Montag nicht nachgeben. Eine Hoffnung, die auch die Prämienzahler teilen. Denn das geplante 500-Millionen-Geschenk des BAG an die Medi-Lobby entspricht 2,5 Prämienprozenten.
(QUELLE: Blick)

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19.06.2009 - Medikamente werden ab Winter billiger
Knapp 300 Millionen Franken dürften die Einsparungen von Bundesrat Pascal Couchepin bringen. Das sei deutlich zu wenig, sagen die Krankenkassen. [Tagesanzeiger]
 
18.06.2009 - Der Preisüberwacher Stefan Meierhans will 800 Millionen Franken sparen. Dies, indem die Preise von Medikamenten neu bestimmt werden. Die Margen bei Apotheken will er von 15 auf neun Prozent senken. Diejenigen in Arztpraxen auf sechs Prozent. Mit Widerstand von Ärzten und Apothekern ist zu rechnen. [SF1]
 
12.06.2009 - Medikamentenpreise sinken im 2010 um 10 Prozent
Bern - Die Preise der Medikamente, die von den Krankenkassen erstattet werden, sollen ab 1. Januar 2010 um durchschnittlich 10 Prozent sinken. Auf dieses Ziel haben sich santésuisse und die Pharmabranche geeinigt. Die Versicherer erwarten Einsparungen von 400 Mio. Fr. (news.ch)
 

11.06.2009 - Ausgerechnet die Pharmahersteller selbst entscheiden, welche Daten sich für die Nutzenbewertung eines Medikaments eignen!
Genau das wollte die Politik mit dem IQWiG verhindern. Denn Pharmahersteller haben Interessen. Solange die Wissenschaftler des IQWiG aber ein Medikament nicht als nutzlos einstufen, müssen es die Krankenkassen bezahlen. Der Leiter des IGWIQ sagt, bei vielen Pharmafirmen spüre man, dass es um viel Geld gehe. ->mehr

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11.06.2009 - Antidepressive Medikation

Auf Station 7 der Mainzer Psychiatrie beginnt der Tag für viele Patienten mit dem Gang zur Stationsschwester. Sie haben schwere Depressionen, die Welt erscheint ihnen grau in grau. Eine Tablette soll helfen, den Tag zu bestehen. Ob das Medikament wirklich wirkt, müssen vorher Arzneimittelstudien beweisen. Die Studien bezahlen die Hersteller.
Damit unliebsame Ergebnisse nicht unter den Tisch fallen, sollten Ärzte wirklich alle Studien kennen, bevor sie ein Mittel verordnen. ->mehr

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11.06.2009 "Mund auf, schlucken oder: wie gut sind Medikamente?"

"Unser folgender Film. Medikamente werden von der Zulassungsbehörde freigegeben, wenn der Hersteller anhand von Studien nachweist, dass sie wirken. Doch nutzen sie dem Kranken tatsächlich im Vergleich mit Pillen, die schon auf dem Markt sind? Wird da womöglich Geld gemacht statt gesundgemacht? Gute und umfassende Studien sind wichtig. Wir Pillenschlucker profitieren davon, die Pillenmacher nicht unbedingt. Dazu Ursel Sieber, Monika Wagener und Frank Konopatzki." ->mehr

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11.06.2009 - Halten Pharmahersteller Studien unter Verschluss?

Nur Medikamente, die einen nachgewiesenen Nutzen haben, sollen von den Krankenkassen noch bezahlt werden. Dafür hat der Gesetzgeber vor fünf Jahren das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) ins Leben gerufen. Das IQWIG soll Medikamentenstudien genau unter die Lupe nehmen.
Das Institut klagt, Pharmahersteller würden die benötigten Arzneimittelstudien nicht vollständig zur Verfügung stellen und fordert Sanktionen. ->mehr

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07.06.2009 - Im Streit um die Medikamentenpreise stehen die Pharmaindustrie und der Krankenkassenverband vor einer Kompromisslösung.
Dank der Kompromisslösung könnten die Medikamente ab nächstem Jahr 400 Millionen Franken günstiger werden, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Im Vordergrund steht eine ausserordentliche Preisüberprüfung auf Grund der im Ausland geltenden Preise. Wegen des erstarkten Frankens bringt allein diese Massnahme laut Krankenkassenverband Santésuisse an die 200 Millionen Franken Einsparungen bei patentgeschützten Arzneien. Zusätzlich reicht der Verband der Generikahersteller, Intergenerika, Hand zu Krankenkasseneinsparungen von über 100 Millionen Franken. Weiter soll die Vertriebsmarge der Apotheker und der Ärzte mit Praxisapotheke von 15 auf 12 Prozentpunkte gesenkt werden. Einen solchen Schritt fasst auch das Bundesamt für Gesundheit ins Auge. [Tagesanzeiger]
 

28.05.2009 - Schwerstbehindert nach Antibaby-Pille JASMIN von BAYER

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16.05.2009 Transparency prangert Pharma-Firmen an

Betrug, Verschwendung, Bestechlichkeit – den Korruptionsbekämpfern von Transparency International zufolge entstehen durch Misswirtschaft im Gesundheitswesen Jahr für Jahr zweistellige Milliardenschäden. Abhilfe schaffen könne nur eine schärfere Bestrafung von Pharma-Firmen und Ärzten. ---> mehr

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Schwerstbehindert nach Antibaby-Pille JASMIN von BAYER

Der deutsche Pharma-Riese Bayer vertreibt die Antibaby-Pille «Yasmin». Im letzten Jahr (2008) betrug der Umsatz mit der ProdukteFamilie "JASMIN" gut 1,2 Mia. EURO.
Das Präparat soll wenig Nebenwirkungen haben.
Recherchen von «10vor10» zeigen: Von jährlich zehn gemeldeten, schweren Komplikationen ist sechsmal die Antibaby-Pille «Yasmin» betroffen.

Celine ist 16-jährig, als ihr der Arzt die Antibaby-Pille verschreibt. Nur vier Wochen später erleidet sie eine schwere Lungenembolie und ist seither schwerstbehindert.

Moderne Pillen mit höherem Thrombose-Risiko
Nicht nur «Yasmin», auch andere Antibaby-Pillen verursachen Nebenwirkungen - vor allem die moderneren Präparate. Diese Meinung vertritt Stephan Krähenbühl von der Universität Basel, ein Experte in Sachen Medikamentensicherheit. «Im Vergleich zu den älteren Pillen haben die neueren Pillen ein dreimal höheres Thrombose-Risiko. Das kann zu Todesfällen führen».

Bayer betont, das dreimal höhere Risiko treffe bei «Yasmin» nicht zu. Dass solche Präparate dennoch auf den Markt gelangen, liege an ihren Vorteilen, sagt Krähenbühl. «Die Frauen nehmen weniger an Gewicht zu, weil sie mehr Wasser ausscheiden.»

In der Schweiz weit verbreitet
Die Recherchen von «10vor10» zeigen: Gravierende Nebenwirkungen der Antibaby-Pille kommen viel häufiger vor als bisher bekannt ist. Und ausgerechnet die am weitesten verbreitete Pille in der Schweiz scheint mit einem grösseren Risiko behaftet zu sein als die andern.

Swissmedic, die Medikamenten-Kontrollstelle des Bundes, liefert hierzu brisante Zahlen !!!
Rund 20 Prozent der Frauen in der Schweiz, die mit der Pille verhüten, nehmen «Yasmin». Das sind geschätzte 100‘000 Frauen. Von jährlich 10 gemeldeten Thrombo-Embolien ist sechsmal die Antibaby-Pille «Yasmin» betroffen. Überdurchschnittlich viel.
Swissmedic betont jedoch, nur ein kleiner Teil der Vorfälle werde überhaupt gemeldet. Dabei würden neuere Medikamente wie «Yasmin» intensiver beobachtet und mehr rapportiert.

Bayer sagt dazu, die eigenen "Jasmin"-Studien seien von unabhängigen Forschungsinstituten entwickelt und mit den jeweiligen Behörden abgestimmt worden. Aus den Zahlen von Swissmedic könne nicht auf ein höheres Risiko der Pille «Yasmin» geschlossen werden.

«Celine ist kein Einzelfall»
Der Anwalt von Celines Familie, Felix Rüegg, ist auch Präsident der Rechtsberatungsstelle für Unfallopfer und Patienten UP. Er sagt gegenüber «10vor10»: «Ich bin dezidiert der Ansicht, dass eine Antibaby-Pille nicht zu einer so schweren Lähmung wie bei meiner Klientin führen darf.
Im Übrigen sind mir weitere Fälle anderer Frauen, zwischen 15 und 20 Jahren bekannt, die mit derselben Pille schwere Embolien erlitten haben. Celine ist kein Einzelfall.»

Bayer zahlt 200‘000 Franken
Die Firma Bayer Schweiz sichert zunächst eine «schnelle, unbürokratische Hilfe» für Celine zu.
Rund 200‘000 Franken, aber freiwillig, wie Bayer betont. Allerdings ist diese Anteilnahme an eine Bedingung geknüpft. «Dieser Beitrag der Bayer Schweiz darf Dritten nicht offen gelegt werden.»

Celines Anwalt ging auf diese Forderung nicht ein.
Darauf geht Bayer auf Distanz und schreibt an Anwalt Rüegg: «Ob die Lungenembolie auf einer Einnahme unseres Präparats 'Yasmin' beruht, ist nicht belegt.» Ein Distanz-Nehmen sei dies aber nicht, man wolle sich im Herbst 2009 wieder mit der Familie treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

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16.05.2009
Transparency prangert Pharma-Firmen an
Betrug, Verschwendung, Bestechlichkeit – den Korruptionsbekämpfern von Transparency International zufolge entstehen durch Misswirtschaft im Gesundheitswesen Jahr für Jahr zweistellige Milliardenschäden. Abhilfe schaffen könne nur eine schärfere Bestrafung von Pharma-Firmen und Ärzten.

Berlin - Verschwendung und Betrug hätten sich in das deutsche Gesundheitswesen regelrecht eingefressen, heißt es in dem "Jahrbuch Korruption 2006", das Transparency International heute in Berlin vorlegte. Der Schaden belaufe sich auf jährlich bis zu 24 Milliarden Euro. Die Misswirtschaft sei kaum zu durchschauen oder nur sehr schwer zu verändern. Gründe dafür seien die Marktmacht der einschlägigen Industrie und ihrer Verbände - und außerdem die intransparenten, verkrusteten Strukturen von Selbstverwaltung und staatlicher Aufsicht.

Transparency engagiert sich weltweit gegen Betrug in Staat und Gesellschaft. In der Deutschlandstudie der Gruppe wird die Pharmaindustrie als ein Hauptverantwortlicher genannt. Von Pharmafirmen würden Studien gefälscht, Behörden beeinflusst, Risiken verschwiegen und Selbsthilfegruppen unterwandert. Um dem zu begegnen, seien schärfere Gesetze nötig, hieß es.

Kostensteigerungen für Behandlungen in Deutschland seien durch strukturelle Mängel hausgemacht, heißt es weiter. Deutschland sei bei den Gesundheitskosten nach den USA und der Schweiz das drittteuerste Land; die Leistungen und der Gesundheitszustand der Bürger lägen im internationalen Vergleich aber nur im Mittelfeld.

Die Politik habe der Gesundheitslobby zu lange nachgegeben, kritisierte die Gruppe. Die öffentlich-rechtlichen Körperschaften des Gesundheitswesens auf der Länderebene seien zu lange sich selbst überlassen worden. Es sei an der Zeit, nach einem für alle verbindlichen Kontrollinstrumentarium zu suchen. Ein neuerliches "Herumkurieren an Symptomen" dürfe es nicht geben. Stattdessen müssten die strukturellen Mängel des Gesundheitssystems behoben werden, forderte die Organisation mit Blick auf die Beratungen der Regierungsparteien zur Gesundheitsreform.

Transparency empfahl zudem eine Offenlegungspflicht von Finanzierungen und Beziehungen zu Sponsoren sowie die Registrierung klinischer Studien. Teure Fehlentscheidungen im Gesundheitswesen durch "gekaufte" medizinische Sachverständige und Studien des Pharmamarketings müssten verhindert werden. Zudem bedürfe es einer gesetzlichen Regelung zur Durchführung von Regressverfahren seitens der Krankenkassen. Auch die Etablierung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften sei sinnvoll.

Allein mit neuen Gesetzen, Reformen und besserer Strafverfolgung sei der "strukturellen Korruption" aber nicht beizukommen, erklärte Transparency. Es müsse eine Kultur entstehen, die Korruption im Medizinbereich ächte. "Es ist unmoralisch und unanständig, sich an einem System zu bereichern, das Menschen mit geringem Einkommen immer mehr belastet und durch Fehlkalkulation zunehmend Lücken lässt in einer flächendeckenden Gesamtversorgung."

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Links

Monitor (TV-Sendung der ARD) Nr. 594 vom 11.06.2009: "Halten Pharmahersteller Studien unter Verschluss?"

 

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