Informationen zur Zusatzversicherung

()


--> (Groupe Mutuel)

Gemessen an der ganz realen LEISTUNG für Psychotherapiekosten, sind folgende Zusatzversicherungen "ungenügend", "knapp genügend oder einigermassen brauchbar" oder gar "GUT / Empfehlenswert"


Wollen Sie eine Zusatz-VERSICHERUNG oder einfach Ihr Geld loswerden .. ??

Falls zweiteres der Fall ist, müssen Sie eine Zusatzversicherung bei GROUPE MUTUEL abschliessen !! Links: (1) (2) (3) (4)
 
Vorsicht! Die sich als die "Billigst" präsentierende KK ist nicht die Nützlichste und Beste !!
Reklamationen und Presse zur Groupe Mutuel
Franchisen-Wahl
Hausarzt-Modell
Zusatzversicherungen für alternative Medizin
Zusatzversicherung "Spitäler ganze Schweiz"
Reise und Ferienversicherung



 

 



________________________________________________________________________________________________
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
________________________________________________________________________________________________

Beiträge an die Psychotherapie bei selbstständig tätigen PsychotherapeutInnen ohne Medizinstudium werden aus freiwilligen Zusatzversicherungen bezahlt. (Übersicht siehe >hier oder hier, auf der Site des SPV)

Im Gegensatz zur Grundversicherung sind die Leistungen in den Zusatzversicherungen von Krankenkasse zu Krankenkasse sehr verschieden. (Übersicht siehe > hier oder hier, auf der Site des SPV).
Gutes Hinschauen bei den sich teilweise deutlich unterscheidenden Angeboten der Versicherer lohnt sich! (Übersicht siehe >hier)

Zusatzversicherungen lassen sich in die zwei Kategorien ambulante Zusatzversicherungen und Spitalversicherungen unterscheiden.

Ambulanten Zusatzversicherungen sind beispielsweise Zusätze für Alternativmedizin, Nicht-Pflichtmedikamente und Psychotherapie durch Psychologen ohne ärztliche Ausbildung. Weiter werden Versicherungen angeboten für:

* Massnahmen zur Gesundheitsvorsorge wie Abonnemente für Fitness Center, Hallenbäder etc.
* Schutz- und Reiseschutzimpfungen
* Bade- und Erholungskuren
* Hauskrankenpflege und Haushalthilfen
* Brillen und Kontaktlinsen
* Hilfsmittel
* Notfall- und Verlegungstransporte sowie Rettungs- und Bergungskosten
* Zahnbehandlungskosten, Zahnstellungskorrekturen und Massnahmen der Kieferchirurgie
* Behandlungen im Ausland (auch temporär für den Ferienaufenthalt)

Alle diese Leistungen sind in der Regel auf einen Maximalbetrag pro Kalenderjahr begrenzt.

Die Mitgliederliste des SPV (sowie einzelner anderer Verbände) dient den Krankenkassen zur Bezeichnung jener Psychotherapeutinnen bei welchen Rückvergütungen aus den Zusatzversicherungen erfolgen.  

Hier (auf meiner Site) oder hier (Site des SPV) holen Sie sich die aktuellste Zusammenstellung zu den Zusatzversicherungen "Was bezahlt Ihre Zusatzversicherung" als PDF-File und --> hier finden Sie meinen Kommentar und meinen Ratschlag dazu.

Manche Zusatzversicherungen verlangen eine ärztliche Überweisung oder eine ärztliche Verordnung, damit sie die Therapiekosten bei einem anerkannten Psychotherapeuten gemäss ihren Bedingungen übernehmen.
Hier finden Sie das
- Überweisungs-Formular für PatientInnen in Zürich (für Praxis Zürich) (DOC-FILE)
- Überweisungs-Formular für PatientInnen in Zürich (für Praxis Zürich) (PDF-FILE)
- Überweisungs-Formular für PatientInnen in Schaffhausen (für Praxis Schaffhausen) (DOC-FILE)
- Überweisungs-Formular für PatientInnen in Schaffhausen (für Praxis Schaffhausen) (PDF-FILE)

________________________________________________________________________________________________
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
________________________________________________________________________________________________


Hier weitere Hinweise zu nützlichen oder gar unverzichtbaren Zusatzversicherungen und "Versicherungsfallen" für Sie und Ihre Familie
(klicken Sie auf das Stichwort)

Die grösste Versicherungsfalle
Angebote der Zusatzversicherungen für Psychotherapie
Vorsicht! Die sich als die "Billigst" präsentierende KK ist nicht die Nützlichste und Beste !!
Franchisen-Wahl
Hausarzt-Modell
Zusatzversicherungen für alternative Medizin
Zusatzversicherung "Spitäler ganze Schweiz"
Zusatzversicherung: Reise und Ferienversicherung

________________________________________________________________________________________________
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
________________________________________________________________________________________________

Reklamationen und Presse zur Groupe Mutuel

(42)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

________________________________________________________________________________________________

Die grösste Versicherungsfalle
Die grösste Versicherungsfalle ist die Einstellung "Geiz ist Geil" und wenn der Preis das einzige Kriterium ist!

So bietet z.B. das VZ (Versicherungszentrum) (wie auch andere "Vergleichsportale") einen Link Wer bietet die beste Spitalzusatzversicherung?
Sie geben ihre Postleitzahl und ihren Jahrgang ein..., und erhalten die "Billigste"... anstatt diejenige mit den besten Leistungen.
Allerdings ist die "Billigste" - eben vom Angebot / von den Leistungen her - bei weitem NICHT DIE BESTE... (siehe: --> Zusatzversicherung für Psychotherapie) (siehe: --> Groupe Mutuel)

Doch wenn Sie meinen, nur das Billigste und Meist-Beworbene sei das Beste für sie..., dann bedienen sie sich (siehe z.B.: --> Groupe Mutuel).
Sie werden es schlussendlich ziemlich sicher bereuen.

siehe:
Franchisen-Wahl oder - Klartext gesprochen - "Selbstverarschung durch zu hohe Franchise"
Hausarztmodell

Vorgehen der Versicherungsverkäufer --> weiteres dazu: (
1)

_____________________________________________________________________________________

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Angebote der KK-Zusatzversicherungen für Psychotherapie

Wie Sie aus der als PDF-File geladenen Übersicht ersehen, zahlen die verschiedene KK-Zusatzversicherungen ihren Versicherten sehr unterschiedliche Beiträge an eine ambulante Psychotherapie.

[Eine Zusatzversicherung kann grundsätzlich jedeR - ganz unabhängig davon, wo er / sie seine Grundversicherung hat, beantragen ("freier Markt"). Die Krankenkassen haben das Recht, den Abschluss einer Zusatzversicherung (Antrag) abzulehnen. ]

Leider berücksichtigen Vergleichsdienste wie das VZ oder COMPARIS bei ihren Krankenkassenvergleichen zwar die Kosten der Versicherung, aber nicht die Leistung. Auch SALDO bleibt leider bei seinen Krankenkassen-Zusatzversicherungsvergleichen beim "Geiz ist geil" stehen, anstatt den KonsumentInnen einen wirklichen Vergleich zu ermöglichen.
So kommt es dann, dass ich in der Praxis immer wieder Menschen mit "optimierter" Zusatzversicherung treffe, die von der Prämie her zwar "billiger" ist, aber von der Leistung her - wenn man sie dann wirklich mal braucht - schlicht nichts bieten.
Sie haben dann zwar eine "billige" Zusatzversicherung, die Ihnen im Ernstfall aber schlicht NICHTS bietet...

Extrembeispiele zwischen den Angeboten der Krankenkassen im Bereich Zusatzversicherung ergeben sich z.B. zwischen den Beiträgen von
- VISANA
(zahlt in "AMBULANT III" 80% der Kosten bis zu Fr. 5'000.-- pro Jahr)
- HELSANA ("Completa" zahlt 75% der Psychotherapiekosten bis maximal Fr. 3'000.-- pro Jahr)
- WINCARE ("Diversa" zahlt 75% der Psychotherapiekosten bis zu maximal Fr. 3000.-- pro Jahr)
einerseits,

im unteren Mittelfeld
- EGK
(vergütet 20h à Fr. 60.-- und danach 20h à Fr. 30.-- während längstens 3 innerhalb von 5 Jahren...)
- CSS
(vergütet 20 Sitzungen à Fr. 40.--, also Fr. 800.-- pro Jahr)

und dem absolutes Schlusslicht bezüglich Leistungen, der

GROUPE MUTUEL (welche ihren Versicherten gerade mal bis maximal Fr. 600.-- bis Fr. 800.-- für ambulante Psychotherapie pro Jahr vergütet...) (Quellen: Comparis sowie Angaben der Versicherungen zu Handen des SPV (PDF). (2009)

Gemessen rein an der ganz realen LEISTUNG für Psychotherapiekosten (also: wie gut sind Sie abgesichert, wenn Sie wirklich einmal psychotherapeutische Begleitung / Behandlung brauchen), sind folgende Zusatzversicherungen ungenügend, knapp genügend oder einigermassen brauchbar oder gar GUT / Empfehlenswert:


Ungenügende Leistungen

------------------------------------------------------------
AGRISANO Krankenkasse (max. 20 Sitzungen à Fr. 50.-- / Jahr)
AMB Assurance-maladie et accidents (wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
AQUILANA Versicherungen (Krankenpflege PLUS: max. 30 Sitzungen à Fr. 40.-- / Jahr)
ARCOSANA (20 Sitzungen à Fr. 40.-- / Jahr)
ASSURA (Complementa und Complementa Plus)
ATUPRI (Diversa, Mivitae Reale, Mivita Extensa)
AUXILIA (20 Sitzungen à Fr. 40.-- / Jahr)
AVANTIS (wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
AVENIR (wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
CSS (20 Sitzungen à Fr. 40.-- / Jahr)
EASY SANA (wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
GALENOS
(MAXICA I: 75%, max. Fr. 30.-- / Sitzung, max. 70 Sitzungen innert 3 Jahren...)
GALENOS (MAXICA II: 75%, max. Fr. 60.-- / Sitzung, max. 70 Sitzungen innert 3 Jahren...)
CERVINO (SANA: Max. Fr. 20 Sitzg. à Fr. 40.-- / Jahr) (SANA: Max. 20 Sitzungen à Fr. 60.--/ Jahr)
CM Bois et Bâtiment
(wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
CM EOS:
(wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
CM Fonction Publique:
(wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
CM Tristorrents:
(wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
Fondation Natura Assurances:
(wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
GALENOS:
(MAXICA I und II)


GROUPE MUTUEL:
(60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)

INTRAS:
(UNO
+: 90%, max Fr. 1'000.-- / Jahr)
KPT / CPT:
(Krankenpfl. Plus LK1 und Krankenpfl.-Comfort LK2: max. Fr. 50.-- pro Sitzg. / max Fr. 1'600.-- innert 5 Jahren)
La Caisse Vaudoise: (wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
MOOVE SYMPANY
: (Plus: 50%, max. Fr. 1000.-- / Jahr // Praemium: 50%, max. Fr. 2000.-- / Jahr)
MUTUEL Assurances: (Groupe Mutuel) (wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
PROVITA: (Prima-Basic: Fr. 30.-- / Sitzung; max. 60 Sitzungen pro Jahr)
RHENUSANA: (Stufen a-g)
SWICA:
(OPTIMA: 60Sitzungen à Fr. 25.-- / Jahr)

CM Tristorrents: (wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
UNIVERSA: (wie Groupe Mutuel: 60 - 80%, max. Fr. 600.-- bis 800.-- / Jahr)
(weitere Details und weitere Kassen siehe: http://www.psychotherapie.ch/medien/d/documents/Krankenkassenliste.pdf )


Zwischen "knapp genügend" bis"einigermassen brauchbar" / "... besser als nichts"

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
CARENA (allgemeiner Zusatz und Privat-Zusatz: 50 Sitzungen à Fr. 60.-- , weitere 50 Sitzungen à Fr. 50.-- einmalig / Fragt nach einigen Sitzungen nach ausführlichem Bericht des Therapeuten und bewilligt dann mal 9 Sitzungen
>>
siehe auch hier)
CONCORDIA
(Diversa: 75%, max. Fr. 2'000.-- innert 3 J.) (DIVERSA PLUS: 75%, max. Fr. 3'000.-- innert 3 J.)
EGK Gesundheitskasse
(EGK SUN: 20 Sitzungen à Fr. 60.--, weitere 20 Sitzungen à Fr. 30.-- / Jahr (während längstens 3 innerhalb 5 Jahren)
INTRAS
(DUE
+: 90%, max Fr. 2'000.-- / Jahr)
GALENOS (MAXICA III: 75%, max. Fr. 90.-- / Sitzung, max. 70 Sitzungen innert 3 Jahren...)
PROVITA (PRIMA-Top: Fr. 75.-- / Sitzung; max. 60 Sitzungen pro Jahr)
SANA 24 (AMBULANT II: 20 Sitzungen à Fr. 60.--; weitere 40 Sitzungen à Fr. 50.--)
SANITAS: (Classic, Family: 80%, max. fr. 1000.-- / Jahr)
SWICA
(COMPLETA TOP: 60 Sitzungen à Fr. 50.-- / Jahr)

VISANA (AMBULANT II: Max. 60 Sitzungen: 20 Sitzungen à Fr. 60.--. weitere 40 Sitzungen à Fr. 50.--)
VIVACARE (AMBULANT II: Max. 60 Sitzungen: 20 Sitzungen à Fr. 60.--. weitere 40 Sitzungen à Fr. 50.--)
VIVAO SYMPANY:
weitere Details und weitere Kassen siehe hier oder: http://www.psychotherapie.ch/medien/d/documents/Krankenkassenliste.pdf


Gute Leistungen / Empfehlenswert

------------------------------------------------------------------------------------
AEROSANA (wie HELSANA) (TOP: 75%, max. Fr. 3'000.-- / Jahr) (COMPLETA: 75%, max. Fr. 4'500.--)
AVANEX (wie HELSANA) (TOP: 75%, max. Fr. 3'000.-- / Jahr) (COMPLETA: 75%, max. Fr. 4'500.--)
HELSANA
(TOP: 75%, max. Fr. 3'000.-- / Jahr) (COMPLETA: 75%, max. Fr. 4'500.--)
Krankenkasse Birchmeier (TOP: 75%, max. Fr. 3'000.-- / Jahr) (COMPLETA: 75%, max. Fr. 4'500.--)
PROGRES (wie HELSANA) (TOP: 75%, max. Fr. 3'000.-- / Jahr) (COMPLETA: 75%, max. Fr. 4'500.--)
SANA 24 (AMBULANT III: 80%, max. Fr. 5'000.-- / Jahr)
VISANA (AMBULANT III: 80%, max. Fr. 5'000.-- / Jahr)
VIVACARE: (AMBULANT III: 80%, max. Fr. 5'000.-- / Jahr)
WINCARE
(Diversa Komfort: 75%, max. Fr. 3'000.-- / Jahr) (gibt es leider nicht mehr!!)
XUNDHEIT:
weitere Details und weitere Kassen siehe hier oder: http://www.psychotherapie.ch/medien/d/documents/Krankenkassenliste.pdf

Also aufgepasst: Die sich als die "billigst" präsentierende KK ist sicher nicht die Nützlichste und Beste !! (Merke: "Geiz ist geil" ... ist ungesund...)

________________________________________________________________________________________________

Zusatzversicherung "Spitäler ganze Schweiz"
Immer mal wieder ergibt sich in der Auswertung einer Standortbestimmung in der Therapieberatung die Situation, dass ein stationärer Aufenthalt in einem Spital, einer spezialisierten Klinik oder Psychotherapie-Station in einer Krisen- / Leidens-Situation viel effizienter wäre, als eine ambulante Psychotherapie / Krisenintervention.
Allerdings haben Sie als Versicherte beim Fehlen einer Zusatzversicherung "Spitäler ganze Schweiz" keine Wahlmöglichkeit, sondern können sich nur im Spital / Klinik Ihres Wohnkantons behandeln lassen, trotzdem dieser vielleicht nicht ein optimales Angebot für Ihre Situation hat...
Meiner Erfahrung nach lohnt es sich, die wenigen Franken, welche eine Zusatzversicherung "Spitäler ganze Schweiz" kostet, zur Sicherheit der Wahlfreiheit zu investieren.
So kostet z.B. die Spital-Zusatzversicherung VVG "Allgemeine Abteilung" (Kosten der allgemeinen Abteilung in allen Listenspitälern KVG der Schweiz, inkl. Unfallzusatz) (Quelle: Comparis) für einen Mann im Alter von 50 Jahren (Stadt Zürich) pro Monat zwischen Fr. 5.70 (AEROSANA, AVANEX, HELSANA) über Fr. 8.-- (Groupe Mutuel, WINCARE) bis zu Fr. 32.40 pro Monat (CSS).
Ein Betrag von Fr. 70.-- bis Fr. 400.-- pro Jahr, der sich schlussendlich als nützliche Erweiterung der Absicherung durch die Grundversicherung durch die grosse Wahlfreiheit im Schadenfall auszahlt... (Bei gwissen Kassen sind in dieser Versicherung nebst der freien Spitalwahl / Klinikwahl in der ganzen Schweiz teilweise noch weitere Leistungen wie z.B. Arzt- und Spitalwahl CH / Arzt- und Klinikwahl CH (Psychiatrie) / Haushaltshilfe / Spitex / Badekuren in der Schweiz / Erholungskuren in der Schweiz / Ambulante Operationen / Badekuren im Ausland / Stationäre notfallmässige Leistungen im Ausland, etc.) drin. Schauen Sie die Unterlagen an und vergleichen Sie - auch wenn sich einige Kassen sehr bemühen, einen Vergleich schwierig zu machen... - gut! Es lohnt sich!

Die Zusatzdeckung auch für alle Nicht-Listenspitäler inkl. Unfallzusatz kostet dann - z.B. bei der WINCARE - nochmals Fr. 5.-- pro Monat).

Das sind die wichtigsten Spitalzusätze (seien Sie aber bei der Zusammenstellung der "Besten und Günstigsten" vorsichtig, wenn "Billig" nicht ihr einziges Kriterium ist !!)

[nach oben]

_________________________________________________________________________________________________________________

Hausarzt-Modell
Die Idee ist gut!
Verschiedene Kassen bieten sogenannte "Hausarzt-Modelle" an, und senken denjenigen welche sich in diesem Modell versichern, die Prämien um einige Franken... Allen ist gemeinsam, dass "ein koordinierender Hausarzt Ihre Ansprechperson bei jedem neu auftretenden Gesundheitsproblem ist". Der Hausarzt kennt Sie und Ihre persönlichen Bedürfnisse am besten. Sie gewinnen damit eine medizinische Vertrauensperson, die sich umfassend um Ihre Gesundheit kümmert und im Falle einer Erkrankung die optimale Behandlung sicherstellt.
Bei Bedarf leitet Sie Ihr Hausarzt an einen Spezialisten oder an ein Spital weiter. Wenn Sie ins Spital müssen, organisiert Ihr Hausarzt alles Nötige. Und wenn Sie zu Hause medizinische Pflege benötigen, kümmert er sich um Ihre Betreuung. Damit werden Sie optimal betreut und ersparen sich dadurch auch unangenehme und unnötige Doppeluntersuchungen.

Der Haken No: 1 an der Sache allerdings ist: Hausarztmodelle sind nicht für jeden Versicherten die beste Sparvariante.
Wer z.B. seine Franchise schon auf das Maximum setzte, spart so bereits bis zu 43% der Prämie.
Wenn jetzt ein unselbständig arbeitender, also angestellter, noch den Unfall-Teil ausschliesst, weil er schon über den Betrieb gegen Unfallfolgen versichert ist, hat er bereits den zulässigen Prämienrabatt von 50% erreicht.
Der Wechsel ins Hausarztmodell bringt diesem Versicherten also schlicht nichts...

Der Haken No: 2 an der Sache allerdings ist: Nicht Sie, sondern die Krankenkassen bestimmen, welche Hausärzte / Grundversorger in diesem Hausarztmodell arbeiten und abrechnen dürfen. Und das Kriterium ist nicht primär die Qualität der medizinischen Tätigkeit der Grundversorger, sondern natürlich "welche sind am billigsten / welche verursachen am wenigsten Kosten".
So lanciert z.B. die HELSANA im Kanton SH und anderswo ein Pseudo-Hausarztmodell («Hausarztversicherung» ), das auf "keine echte und partnerschaftliche
Kooperation zwischen den beteiligten Partnern abstützt". Dabei stellen die HELSANA von 73 Vereinsmitgliedern der Hausärztevereinigung im Kanton SH lediglich deren 28 auf der Hausarztliste zur Auswahl. Trotz mehrfacher Nachfrage zu den Kriterien für diese willkürliche Auswahl war die HELSANA nicht bereit oder nicht in der Lage, plausible, transparente und nachvollziehbare Auswahlkriterien zu nennen. Das wichtigste Kriterium scheint die Limite von maximal 40% zur Mitarbeit zugelassenen Ärzte zu sein. Und als zweites Kriterium wohl die Frage "billig". (vgl.: Pseudo-Hausarztmodell)

Wenn Sie sich also in diesem Hausarztmodell versichern, weil Sie gerade einen guten Hausarzt haben, kann es sein, dass dieser im kommenden Jahr aus dem Vetrag rausgeworfen wird, nicht mehr im Rahmen der Hausarztversicherung abrechnen kann, und Sie dann den Hausarzt wechseln müssen, wenn Sie das HausarztModell beibehalten wollen....

Links zum Thema Hausarztmodell:
Die Werbung der Helsana
Die Ärztezeitung zum HELSANA-Hausarztmodell (gilt auch für andere KK)
Aerzte machen gegen Hausarztmodell der HELSANA mobil / Helsana droht Ärzten mit rechtlichen Schritten
Offener Brief an Helsana-Chef Manfred Manser und alle Politiker
Mit Ausnahmen eines Ärztenetzwerks in Biel fiel das Hausarztmodell der Helsana bei den angeschriebenen Ärzten durch
Protest gegen Hausarztmodell - Limmatzeitung
Protest gegen Helsana - AargauerZeitung
Aktuelles zur Gesundheitspolitik - Die Helsana-Story: Fortsetzung folgt…

[nach oben]

_______________________________________________________________________________________________________________

Franchisen-Wahl oder - Klartext gesprochen - "Selbstverarschung durch zu hohe Franchise"
Gemäss Vergleichsrechner von Comparis am 4.2.2007 beträgt der Prämienunterschied (Grundversicherung ohne Unfalldeckung / Stadt Zürich / Mann Jahrgang 1953) mit einer Franchise von Fr. 2'500.-- gegenüber jemandem mit der Minimalfranchise von Fr. 300.-- bei der KK-Progrès Fr. 1'486.--, bei der KPT Fr. 1'027.20 und bei der Wincare Fr. 1'368.-- pro Jahr.
Ein "Gewinn", der sich aber im Falle einer (natürlich nicht erhofften...) Erkrankung schnell auch in einen VERLUST in der Höhe von Fr. 1'014.-- (Progrès) bis Fr. 1'500.-- (KPT) verwandeln kann... >siehe Beispiel

Das Spiel mit dem "Gewinn" durch hohe Franchisen ist für jemand der genügend "Spielgeld" hat, möglich. Immer wieder treffe ich in der Praxis aber Menschen (Einzelne, Paare und Familien), welche am Existenzminimum leben, oder zumindest "knapp" durchmüssen.
Hier lohnt sich das "Spiel" mit der hohen Franchise allenfalls für den Verkäufer dieser Versicherung, nicht aber für die Betroffenen.

Seien Sie also vorsichtig, wenn Ihnen ein Versicherungsverkäufer eine Grundversicherung mit einer hohen Franchise verkaufen will, und lassen Sie sich allenfalls professionell beraten, z.B. bei einer Budgetberatungsstelle oder einer Sozialberatungsstelle (allenfalls für PatientInnen auch in meiner Praxis).

[nach oben]

_______________________________________________________________________________________________________________

Die Zusatzversicherungsangebote für alternative Medizin in einer Übersicht
- Tabellarische Übersicht (Datum angeben und alle 3 Monate erneuern !!!)
- Link machen zur aktuellen Übersicht des SPV !!!

_______________________________________________________________________________________________________________Zusatzversicherung: Reise und Ferienversicherung
Eine Reise- und Ferienversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn Auslandreisende nur eine Grundversicherung haben. Denn: Diese übernimmt nur maximal den doppelten Preis jener Kosten, die in der Schweiz angefallen wären.
Die Reise- und Ferienversicherung bietet da weltweit und kostenmässig unbeschränkt den besseren Schutz.
siehe: WINCARE

====================================================================================
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
====================================================================================

  ABON Vital® Vitalkost trägt dazu bei, dass sich beim Verzehr schon nach einigen Tagen das Wohlbefinden für Körper und Geist verbessert. Wichtig dafür aber ist der Verzehr morgens auf leeren Magen (einen Esslöffel voll ABON Vital® Vitalkost in einem Glas Wasser oder Saft auflösen und trinken). So kann dem Körper die Aminosäure L-Tryptophan zugeführt werden. Die stimmungsaufhellende Wirkung von L-Tryptophan beruht dabei vermutlich auf der Tatsache, dass es im menschlichen Körper zu Serotonin umgewandelt wird. -->>mehr

====================================================================================
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
====================================================================================

====================================================================================
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
====================================================================================

 

[nach oben]

[ zur Therapiedschungel - Hauptseite ]

[ zurück ]

Krankenkassen / Zusatzversicherung / Versicherungsfragen / Grundversicherung