Textsuche Baumbild F40 - F48 Neurotische, Belastungs und somatoforme Störungen
Netdoktor
Kompetente medizinische Erläuterungen zu körperlichen und
psychischen Krankheiten von A - Z, teilweise mit Erklärungen,
Bildern und vielen Links / Querverweisen.
Texte und Links zu
Krankheiten allgemein Netdoktor
ICD-10 zur Diagnostik
Das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegebene Diagnose-Schlüsselverzeichnis
ICD-10 wird weltweit zur Klassifikation von medizinischen Diagnosen eingesetzt.
Mit diesem einheitlichen Standard soll die weltweite Forschung und die Erstellung
von ländervergleichenden Statistiken auf dem Gebiet der Krankheiten erleichtert
werden.
Der ICD-10
in "Das DIMDI - Medizinwissen online"
Der ICD-10 auf LUMRIX
Geschichte
der ICD-10
ICD-9 und ICD-10
Diagnoseschemata
ICD-10 im
Med-Serv.de (F-6
/ Persönlichkeitsstörungen)
ICD-10
F im DIMDI
ICD
10 - kompletter Überblick mit vielen guten Hinweisen, enthält auch
alle psychischen Störungen mit genauen Beschreibungen
ICD-10
- Kapitel V - Psychische und Verhaltensstörungen - F00-F99
ICD-10
- Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
- ( F00-F09 )
ICD-10
- Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen -
( F10-F19 )
ICD-10
- Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen - ( F20-F29 )
ICD-10
- Affektive Störungen - ( F30-F39 )
ICD-10
- Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen - ( F40-F48 )
ICD-10
- Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
- ( F50-F59 )
ICD-10
- Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen - ( F60-F69 )
ICD-10
- Intelligenzstörung / -minderung - ( F70-F79 )
ICD-10
- Entwicklungsstörungen - ( F80-F89 )
ICD-10
- Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und
Jugend - ( F90-F98 )
ICD-10
- Nicht näher bezeichnete psychische Störungen - ( F99 )
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im ICD-10 (LUMRIX)
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Schweizerische ICD-10 Klassifikation - Hauptseite
Offizielle
Schweizerische ICD-10 Klassifikation - Deutschsprachige DIMDI-Version
Offizielle
Schweizerische ICD-10 Klassifikation - Deutschsprachige AUTO-Version (Version
mit selbsterklärenden Beschreibungen)
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Schweizerische ICD-10 Klassifikation - Deutschsprachige Doppelversion (DIMDI
+ AUTO)
Offizielle
Schweizerische ICD-10 Klassifikation - Zweisprachige Version, Deutschprachige
DIMDI + française OMS
Übersicht über
Psychische Störungen nach dem internationalen Diagnoseschema ICD-10
WIKIPEDIA
AMDP
- Übung Psychopathologische Terminologie
Erläuterungen von Krankheiten von A - Z Links
| Abhängigkeit / Sucht |
Definition Der ältere Begriff Sucht wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch den Begriff der Abhängigkeit ersetzt. Dabei wird zwischen der psychischen Abhängigkeit, d.h. dem übermächtigen und unwiderstehlichen Verlangen, eine bestimmte Substanz wieder einzunehmen, und körperlicher Abhängigkeit, die durch Dosissteigerung und das Auftreten von Entzugserscheinungen gekennzeichnet ist, unterschieden. Insgesamt handelt es sich bei Abhängigkeit also um ein zwanghaftes Bedürfnis und Angewiesensein auf bestimmte Substanzen, Verhaltensweisen und Tätigkeiten. Die Begriffe Abhängigkeit oder Sucht bezeichnen das zwanghafte Bedürfnis und das Angewiesensein auf eine bestimmte Substanz, Tätigkeit, Verhalten, wobei zwischen psychischer und körperlicher Abhängigkeit unterschieden wird. Eine Abhängigkeit kann als Suchtmittel unterschiedliche Drogen, Mittel, Verhaltensweisen und Tätigkeiten haben. Abhängigkeit von Drogen / Mitteln Die Ursachen für die Suchtentstehung sind vielfältig und reichen von der Verfügbarkeit einer Droge über deren Wirkungen und Abhängigkeitspotenzial bis hin zu Persönlichkeitsstrukturen und gesellschaftlichen Faktoren. Den angenehmen Wirkungen nach der Einnahme von Drogen wie Euphorie, Glücksgefühl, Abbau von Hemmungen, Leistungssteigerung und Halluzinationen folgen Nebenwirkungen wie vegetative Symptome, z.B. Schlafstörungen, Organschädigungen und Infektionen, Vergiftungserscheinungen und soziales Abgleiten. Die Therapie einer Abhängigkeit erfolgt in mehreren Schritten von der Motivation über den körperlichen Entzug, die Entwöhnung bis hin zur Nachbetreuung und basiert auf guter Zusammenarbeit von zuständigen Stellen wie Hausarzt, Psychiater, Klinik, Sozialarbeiter und Selbsthilfegruppe. Nicht Substanzindizierte Abhängigkeiten / Süchte |
| Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle |
Externe Links: |
| Absence | (Form eines epileptischen Anfalls; besteht aus einer kurzen Bewusstseinsstörung und nachfolgendem Gedächtnisverlust.) |
| Adipositas (Fettleibigkeit) | Als Fettleibigkeit wird eine übermäßige
Ansammlung von Fettgewebe im Körper bezeichnet. Fettleibigkeit führt
zu Folgeerkrankungen und einer kürzeren Lebenserwartung. Sie entsteht,
wenn die Energiezufuhr, vor allem durch fettreiche Ernährung, den
Energieverbrauch übersteigt. Das Maß für Übergewicht
ist der Körper-Massen-Index (Body-Mass-Index, BMI). Er wird berechnet,
indem man das Gewicht durch das Quadrat der Größe (in Meter)
teilt (kg/m²). Mein Praxisangebot Externe Links: |
| ADS / ADHS / Aufmerksamkeitsstörung | ADS / ADHS /
Aufmerksamkeitsstörung Die Ursache der Aufmerksamkeitsstörung ist nach neuesten Forschungsergebnissen
eine gestörte Signalübermittlung im Gehirn. ADHS-typisch sind eine Konzentrationsschwäche und Impulsivität
- mit oder ohne deutlicher Überaktivität - sowie einige begleitende
Symptome (gesteigerte Reizbarkeit, Misslaunigkeit bzw. Depression, Vergesslichkeit,
Angst, etc.). Beratungen, Psychotherapien sowie Medikamente kommen
als Behandlung bei einer Aufmerksamkeitsstörung in Betracht. Manchmal
ist eine Therapie nur über wenige Jahre, bei einigen Menschen auch
lebenslang erforderlich. |
| Agoraphobie (Angst vor offenen, weiten Plätzen) | Agoraphobie (Angst vor offenen, weiten Plätzen) Externe Links: |
| Alkoholsucht / Alkoholismus | |
| akute Anpassungsstörung | siehe Anpassungsstörungen |
| Angststörungen | Angststörungen sind psychische Störungen, bei denen die
Furcht vor einem Objekt oder einer Situation oder unspezifische Ängste
im Vordergrund stehen. Wenn es ein solches gefürchtetes Objekt oder
eine Situation gibt, spricht man von einer Phobie. |
| Anorexia nervosa (Magersucht) | Anorexia nervosa (Magersucht) ICD-10-Diagnosekriterien für Anorexia nervosa DSM-IV-Diagnosekriterien für Anorexia nervosa Nach DSM-IV existieren zwei Unterkategorien der Anorexia Nervosa: 1. Anorexia nervosa vom restriktiver Typus: Sie zeichnet sich durch bloßes Verzichten auf Nahrung bzw. besonders hochkalorischer Nahrung aus. 2. Anorexia nervosa vom Purging Typus: Durch kompensatorische Verhaltensweisen, wie selbstinduziertes Erbrechen, Abführmittel oder Entwässerungsmittel wird der Kalorienaufnahme entgegengewirkt. Dabei ist ein deutlicher Gewichtsverlust zu beobachten. weitere Infos bei: WIKIPEDIA Externe Links: |
| Anpassungsstörungen | Anpassungsstörungen sind
nach heutiger Definition das, was man früher eine "depressive Reaktion" oder "reaktive Depression" nannte,
eine "Trauerreaktion", eine "Schockreaktion" nach
einem schwierigen Erlebnis,
ein
"Kulturschock", etc. Eine Anpassungsstörung ist nach der Definition des ICD-10 ein "subjektives
Leiden und eine emotionale Beeinträchtigung mit Einschränkung
der sozialen Funktionen und Leistungen nach entscheidenden Lebensveränderungen
/ Erlebnissen (z.B.
Emigration) oder belastenden Ereignissen (z.B. Unfall,
Todesfall, Trennung, etc.)." Die
Störung beginnt meistens innerhalb eines Monats nach dem belastenden
Ereignis. Krisenintervention und Therapie |
| Arteriosklerose / Arterienverkalkung | Arteriosklerose / Arterienverkalkung Externe Links: |
| Autismus | Autismus ist
durch starke Selbstbezogenheit und Störungen im zwischenmenschlichen
Verhalten und in der Kommunikation gekennzeichnet und betrifft zwei bis
vier von 10.000 Kindern, Jungen etwa dreimal häufiger als Mädchen. |
| Belastungsstörungen | Mein Praxisangebot |
| Bindungstheorie / Bindungsstörung / Bindunsstörungen | Bindungstheorie
/ Bindungsstörung / Bindunsstörungen Interne Links: Externe Links: |
| Bipolare affektive Störung (Manisch-depressive Erkrankung) | Bipolare affektive Störung (Manisch-depressive Erkrankung) Externe Links: |
| Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) | Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine schwere, aber zumeist klinisch nicht auffällige Persönlichkeitsstörung, die sich durch sehr wechselhafte Stimmungen, gestörte zwischenmenschliche Beziehungen, mangelndes Selbstvertrauen und autoaggressive Verhaltensweisen äußert. Diese Instabilitäten ziehen oft das persönliche Umfeld in Mitleidenschaft und beeinträchtigen so Alltag, langfristige Lebensplanung und das Selbstbild... weiter ... Borderline-Persönlichkeitsstörung Externe Links: |
| Bruximus | Der Bruxismus / Zähne-Knirschen ist das
unbewusste, meist nächtliche, aber auch tagsüber ausgeführte
Zähneknirschen
oder Aufeinanderpressen der Zähne, durch das die Zähne verschleißen,
der Zahnhalteapparat überlastet und zusätzlich das Kiefergelenk,
die Kaumuskulatur, aber auch andere Muskelgruppen, die zur Stabilisierung
des Kopfes angespannt werden, geschädigt werden können.
Auf diese Weise kann es bis zu schweren Schmerzsyndromen und Ohrpfeifen
(Tinnitus) kommen. Weitere häufige Erscheinungen sind Schwindel,
Sehstörungen und Übelkeit. Diese Schmerzsyndrome werden in
der deutschen Literatur als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)
oder Cranio-Vertebrale Dysfunktion (CVD) und in der englischsprachigen
Literatur als TMJ (temporo- mandibular- Joint- Disease) geführt.
Ein weiteres Synonym ist Costen-Syndrom. Externe Links: |
| Bulimie (Ess-Brechsucht, Bulimia nervosa) | Bulimie (Ess-Brechsucht, Bulimia
nervosa) Externe Links: |
| Burnout-Syndrom | Der Begriff Burnout (engl. burn out: ausbrennen) bezeichnet einen besonderen Fall berufsbezogener, chronischer Erschöpfung und wurde 1974 erstmalig von Herbert Freudenberger und Christina Maslach eingeführt. weiter ... Burnout-Syndrom Externe Links: |
| Cannabisgebrauch | |
| Chatt - Sucht |
Externe Links: |
| Co-Abhängigkeit |
Links:
|
| Coping | Coping (Bewältigungsstrategie, mit der Probleme, Herausforderungen, Belastungen usw. gelöst werden sollen. Mögliche Formen des Coping sind z.B. das Sammeln von Informationen über ein Problem, die genaue Vorbereitung auf eine kommende Herausforderung, das Erlernen von Entspannungstechniken, aber auch das Verdrängen von Belastungen. Generell sind die Bewältigungsstrategien sehr unterschiedlich und ihre Auswahl hängt von den persönlichen Lernerfahrungen des Individuums, seinem Umfeld, seiner Art der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung und zahlreichen weiteren Faktoren ab.) [nach oben] |
| Déjà-vu | |
| Depersonalisation | |
| Depression / depressive Störung |
Mein Praxisangebot Externe Links: |
| Diagnostik | ICD-10 zur Diagnostik |
| Dissoziation / dissoziative Störungen | Dissoziation: In der Psychologie wird zwischen therapeutischer und pathologischer Dissoziation unterschieden. Der ursprünglich als Krankheitsbegriff gedachte Ausdruck lässt sich dabei bei heutigem Stand der Forschung erweitern auf eine als allgemeinmenschlich gedachte Anlage, die pathogene Formen annehmen kann. Sie verweist auf das Integrationspotential des Ich, welches Identitätsmuster in eine Ordnung einbettet. (http://de.wikipedia.org/wiki/Dissoziation_%28Psychologie%29) Bei Dissoziationen (dissoziativen Störungen) handelt es sich um eine vielgestaltige Störung, bei der es zu einer teilweisen oder völligen Abspaltung von psychischen Funktionen wie des Erinnerungsvermögens, eigener Gefühle (Schmerz, Angst, Hunger, Durst,...), der Wahrnehmung der eigenen Person und/oder der Umgebung kommt. Es gibt unterschiedliche dissoziative Phänomene, die als Störung mit unterschiedlicher Intensität verlaufen, bis hin zu der sehr seltenen stärksten Ausprägung, der Dissoziativen Identitätsstörung (DIS/DID). 1. Posttraumatische Belastungsstörung: Diese wird von Peter Fiedler
und anderen ebenfalls in die Oberkategorie der dissoziativen Störungen
gerechnet. Dissoziation als therapeutische Technik Externe Links: |
| Dissoziative Amnesie | Die Dissoziative Amnesie ist gekennzeichnet durch die Unfähigkeit,
sich an wichtige persönliche Informationen zu erinnern. Klinisch handelt
es sich meist um eine oder mehrere rückblickend berichtete Lücken
in der Erinnerung an bestimmte Aspekte der persönlichen Lebensgeschichte,
die eine Zeitspanne von Minuten bis zu Jahren umfassen können.
Es handelt sich um eine reversible Gedächtnisstörung, bei der Erinnerungen an persönliche (meist hochgradig belastende oder traumatische) Erfahrungen nicht in eine verbale Form gebracht werden können bzw. nicht vollständig im Bewusstsein gehalten werden können. Es sind sowohl Spontanremissionen als auch chronische Verläufe möglich. |
| Dissoziative Depersonalisationsstörung | Die Dissoziative
Depersonalisationsstörung ist durch andauernde
bzw. wiederkehrende Episoden von Depersonalisation (Gefühl des Losgelöstseins
oder der Entfremdung vom eigenen Selbst)gekennzeichnet. Typische Merkmale
sind außerdem eine sensorische Unempfindlichkeit, ein Mangel an emotionalen
Reaktionen und das Gefühl, die eigenen Handlungen bzw. die eigene
Sprache nicht vollständig kontrollieren zu können. Gleichzeitig
bleibt die Realitätskontrolle intakt.
Depersonalisationssymptome treten häufig auch in der Normalbevölkerung bzw. als Begleitsymptome anderer psychischer Störungen auf. Die Diagnose einer Dissoziativen Depersonalisationsstörung sollte daher nur dann gestellt werden, wenn die Symptomatik so stark ausgeprägt ist, dass sie klinisch relevantes Leid und/oder Beeinträchtigungen in zentralen Lebensbereichen verursacht und wenn differential-diagnostisch abgeklärt ist, dass die Symptome nicht allein auf eine andere dissoziative oder nicht-dissoziative psychische Störung, eine somatische Erkrankung oder auf die direkte Wirkung einer Substanz zurückzuführen ist. |
| Dissoziative Fugue |
Charakteristisch für eine "Dissoziative Fuge" ist ein plötzliches und unerwartetes Verlassen des zu Hauses bzw. des gewohnten Arbeitsplatzes, kombiniert mit der Unfähigkeit, sich an Teile bzw. die gesamte eigene Vergangenheit zu erinnern. Hinzu kommt Verwirrung über die eigene Identität bzw. die Übernahme einer neuen Identität. Das Verlassen der gewohnten Umgebung kann auf einen Zeitraum von wenigen Stunden oder Tagen begrenzt sein, kann jedoch auch Wochen oder Monate andauern. Während einer solchen Fugue-Episode sind die Betroffenen meist abgesehen von den beschriebenen Gedächtnislücken psychopathologisch unauffällig. Die Störung tritt vorwiegend im Erwachsenenalter auf und beginnt meist plötzlich im Zusammenhang mit stark belastenden, traumatischen oder überwältigenden Lebensereignissen. Meist kommt es zu einer schnellen Besserung, es sind jedoch auch chronische Amnesien nach einer Fugue möglich. DSM-IV-Diagnosekriterien Dissoziative Fugue (300.13 / F 44.1) 1. Das vorherrschende Störungsbild ist ein plötzliches, unerwartetes Weggehen von zu Hause oder vom gewohnten Arbeitsplatz, verbunden mit der Unfähigkeit, sich an seine eigene Vergangenheit zu erinnern. 2. Verwirrung über die eigene Identität oder die Annahme einer neuen Identität (teilweise oder vollständig). 3. Die Störung tritt nicht ausschließlich im Verlauf einer Dissoziativen Identitätsstörung auf und geht nicht auf die direkte körperliche Wirkung einer Substanz (z.B. Droge, Medikament) oder eines medizinischen Krankheitsfaktors zurück (z.B. Temporallappen-Epilepsie). 4. Die Symptome verursachen in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen. vgl.: InfoNetz |
| Dissoziative Identitätsstörung (DIS) | Das Hauptmerkmal der Dissoziative Identitätsstörung (DIS)
ist das Vorhandensein von mindestens zwei unterscheidbaren Teilidentitäten
oder Persönlichkeitszuständen, die wiederholt
die Kontrolle über das Verhalten der Person übernehmen, verbunden
mit dem Auftreten Dissoziativer Amnesien.
Bei den Alternativpersönlichkeiten handelt es sich um dissoziierte Aspekte der Gesamtpersönlichkeit, die sich in Alter, Geschlecht, Sprache, speziellen Fähigkeiten, Wissen oder im vorherrschenden Affekt unterscheiden können. Die Alternativ-Ichs werden von den Betroffenen als nicht zur eigenen Persönlichkeit gehörend wahrgenommen und übernehmen auf innere oder äußere Auslösereize bzw. in bestimmten (oft belastenden) Situationen die Kontrolle über das Erleben und Verhalten der Person. Häufig besteht eine teilweise oder vollständige Amnesie für das Vorhandensein bzw. die Handlungen der anderen Teilpersönlichkeiten. Die Störung tritt zumeist schon im frühen Kindesalter auf, wird aber oft erst im Erwachsenenalter diagnostiziert und verläuft ohne adäquate Behandlung chronisch. Laut Saß, Wittchen und Zaudig (1996) wird die Störung bei Frauen drei- bis neunmal häufiger diagnostiziert als bei Männern. |
| Dysthymie | Die Dysthymie ist die chronische Form einer depressiven Verstimmung,
die nicht alle diagnostischen Kriterien für das Vollbild der Depression
erfüllt. Die Symptome müssen mindestens zwei Jahre lang anhalten.
Ein Patient, der an Dysthymie leidet, kann zwischendurch zusätzlich
noch depressive Episoden haben –in diesem Fall spricht man im englischen
Sprachraum von einer „double depression“.
Wechseln Perioden leicht getrübter (dysthymischer) Stimmung regelmäßig mit Perioden leicht euphorischer Stimmung, so liegt eine Zyklothymie vor, eine leichte Variante der bipolaren Störung. Externe Links |
| Ehlers-Danlos-Syndrom | Das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) ist eine Gruppe von genetischen Bindegewebserkrankungen, die gekennzeichnet sind durch eine erhöhte Elastizität der Haut und ungewöhnliche Zerreißbarkeit derselbigen. Externe Links: |
| Eisenmangel | Eisenmangel - Der Problemnährstoff Nr. 1: Eisen Externe Links: |
| Epilepsie | Epilepsie (altgriech. „der Anfall, der Übergriff“ über lateinisch epilepsia seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar epíleptos, „ergriffen“ vom Verb „ergreifen“, „packen“, „anfallen“), im Deutschen die Fallsucht genannt, bezeichnet ein Krankheitsbild mit mindestens zwei wiederholt spontan auftretenden Krampfanfällen, die nicht durch eine vorausgehende erkennbare Ursache hervorgerufen wurden. Ein solcher epileptischer Krampfanfall ist Folge paroxysmaler synchroner Entladungen von Neuronengruppen im Gehirn, die zu plötzlichen unwillkürlichen stereotypen Verhaltens- oder Befindungsstörungen führen. Zur Diagnosestellung wird neben der Erhebung der Krankengeschichte eine Hirnstromkurve (Elektroenzephalogramm, EEG; siehe Elektroenzephalografie) abgeleitet. Auch bildgebende Untersuchungen gehören zur Routinediagnostik, während speziellere Verfahren besonderen Fragestellungen vorbehalten sind. Die Behandlung besteht zunächst in der Gabe von krampfunterdrückenden Medikamenten (Antikonvulsiva). In therapieresistenten Fällen kommen auch andere Methoden bis hin zur Epilepsiechirurgie zum Einsatz. Eine Epilepsie hat für den Betroffenen vielfältige Auswirkungen auf das Alltagsleben, die in der Behandlung ebenfalls Berücksichtigung finden sollten. Auch bei verschiedenen Haustieren gibt es ein vergleichbares Krankheitsbild. Weiteres siehe: WIKIPEDIA Externe Links |
| erektile Dysfunktion / Erektionspromleme | erektile
Dysfunktion / Erektionspromleme Man spricht von einer erektilen Dysfunktion (Abkürzung ED, auch Erektionsstörung, Potenzstörung, im Volksmund auch Impotenz), wenn es einem Mann über einen gewissen Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt, eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten. Kurzfristige Erektionsstörungen gelten hingegen nicht als ED. weiteres siehe: Themenseite Erektile Dysfunktion |
| Ess-Brechsucht (Bulimie, Bulimia nervosa) | Ess-Brechsucht (Bulimie,
Bulimia nervosa) Externe Links: |
| False-Memory-Syndrom | Als False-Memory / Falsche Erinnerungen werden Gedächtnisinhalte
bezeichnet, die keinem vergangenen tatsächlich erlebten Geschehen
entsprechen und dennoch als faktisch so erlebt empfunden werden. Sie können
entweder rein fiktiv sein oder aber in wesentlichen Punkten vom tatsächlichen
Geschehen abweichen. Von hoher juristischer Relevanz ist dieses Phänomen
bei der Bewertung von Aussagen vor Gericht. Sie unterscheiden sich von
der bewussten Falschaussage (Lüge) dadurch, dass der Betreffende selbst
seine Aussage für richtig hält, sie ist mithin ich-synton. In
den USA spielen Falsche Erinnerungen in Prozessen um Satanismus und Kindesmissbrauch
eine große Rolle. Vor dem religiösen Hintergrund des in den
USA und in Kanada weit verbreiteten protestantischen Fundamentalismus kam
es wiederholt zu Anschuldigungen wegen Satanismus auf der Grundlage Falscher
Erinnerungen, die Gerichtsverhandlungen, Verurteilungen, Berufungen und
erfolgreiche Schadensersatz-Prozesse nach sich zogen.
Die Mechanismen, die zur Ausbildung solcher Falschen Erinnerungen führen können, sind Gegenstand aktueller Forschung in Neurophysiologie und Neuropsychologie. Es gilt als gesichert, dass das Einspeichern der Falschen Erinnerungen ein zeitlich eng begrenztes Phänomen ist und sowohl als Folge einer Suggestion als auch spontan (ohne äußere Beeinflussung) unter Stress oder bei Erschöpfungszuständen auftreten kann. Der Begriff ist damit methodisch abgrenzbar gegen pathologische Wahnvorstellungen, wie sie als Symptom einiger Geisteskrankheiten auftreten können. Wesentlich ist, dass die gedankliche und gefühlsmäßige Reproduktion des Gedächtnisinhaltes als Abbild eines vergangenen, wachbewussten Geschehens erlebt wird - anders als bei einer Erinnerung an einen Traum, eine Vision oder eine aktive Imagination: Dort ist dem Erinnernden bewusst, dass seiner Erinnerung keine solche äußere Realität entspricht. Auch im Fall einer lückenhaften, vagen Erinnerung ist sich der Erinnernde dieser Unvollständigkeit und Unvollkommenheit bewusst. Hirnphysiologische Experimente (zum Beispiel zur Gesichtserkennung) haben gezeigt, dass auch korrekt erinnerte Gedächtnisinhalte die Beteiligung unbewusster psychischer Abläufe in entscheidendem Umfang erfordert: Entgegen gängiger Annahme müssen (und können!) nicht alle zutreffend reproduzierbaren Gedächtnisinhalte vor ihrer Speicherung vollständig durch das Nadelöhr des Bewusstseins gelaufen sein, sie sind also nicht oder nur ausnahmsweise in vollem Umfang zur Bewusstheit gelangt. Diese Erkenntnis sowie die Beobachtung, dass Falsche Erinnerungen zumeist von starken Emotionen begleitet sind, bilden den Ausgangspunkt für die aktuellen Forschungsansätze. Externe Links: |
| Fettleibigkeit (Adipositas) |
Externe Links: |
| Frigidität / Sexuelle Funktionsstörungen der Frau | Frigidität
- Sexuelle Funktionsstörungen der Frau Störungen der weiblichen Sexualität - umgangssprachlich und häufig auch abwertend als Frigidität bezeichnet - können in verschiedenen Bereichen sexueller Aktivität (Verlangen, Erregung, Orgasmus, sexuell bedingte Schmerzen) auftreten. Zumindest vorübergehend treten diese Probleme bei einer großen Anzahl von Frauen auf. Bis zu 30-35 Prozent der weiblichen Bevölkerung sollen von Sexualstörungen betroffen sein. Details und Vertiefung siehe: Frigidität - Sexuelle Funktionsstörungen der Frau |
| G | |
| Gewalt |
Externe Links: |
| Herzneurose | Herzneurose-Herzphobie Externe Links: |
| Hyperarousal / erhöhte Erregung im PTBS | Hyperarousal / erhöhte Erregung im PTBS Externe Links: |
| Hyperventilation | Hyperventilation Bei Angst, Aufregung, Wut und Stress ist die Atmung oft entweder rasch und flach mit eingestreuten Seufzerzügen oder sie wechselt von unruhiger Mittellage zur Hyperventilation (schnell und tief). Plötzliches Erschrecken kann zu einem vorübergehenden Atemstillstand führen, gefolgt von einer intensivierten Atmung. Das Hyperventilationssyndrom wird im amerikanischen psychiatrischen Diagnoseschema als eine Unterform der Panikstörung angesehen, ähnlich wie die Herzphobie, nach dem ICD-10, dem internationalen Diagnoseschema der Weltgesundheitsorganisation, stellt das Hyperventilationssyndrom eine somatoforme autonome Funktionsstörung (respiratorisches System) dar. Das Hyperventilationssyndrom tritt vor allem bei jüngeren Menschen auf, bevorzugt im zweiten und dritten Lebensjahrzehnt. Die Symptomatik kommt bei Frauen dreimal so häufig vor wie bei Männern. 60% der Angstpatienten hyperventilieren bei Angst. Menschen mit einem chronischen Hyperventilationssyndrom weisen in weniger als 1% der Fälle eine Zwerchfellatmung auf. Externe Links: |
| Hypochondrie |
Externe Links: |
| Hysterie |
Links |
| Impotenz |
Links
|
| Impulskontrolle |
Externe Links: |
| Inkontinenz | Inkontinenz (lat. „continentia“, Zurückhalten) bedeutet
das Unvermögen, etwas zurückzuhalten. Externe Links: |
| Klinefelter-Syndrom |
Links: |
| Liebeskummer | Liebeskummer: Fast alle Menschen werden ein-
oder mehrmals im Leben das Opfer von "Liebeskummer".
Die Situation des "gebrochenen Herzens" wird in der Medizin nur bedingt zur Kenntnis genommen, obwohl die Folgen von echtem "Liebeskummer" schwerwiegend sein können: schwere körperliche Erkrankungen bis hin zum Selbstmord oder Mord. "Liebeskummer" ist in seinen Auswirkungen vielen anderen Verlustformen, wie z.B. dem Tod von Freunden oder Verwandten, sehr ähnlich. Sollte ein Mensch den Verlust des Partners nach einer angemessenen Zeit nicht überwunden haben und die Beeinträchtigung des Lebens sich vergrössern, ist die Inanspruchnahme einer rpfessionellen "Wegbegleitung (Psychotherapeutie) anzuraten! Weitere Infos siehe: Themenseite Liebeskummer |
| Lipödem / Lipoedem |
Links: |
| Magersucht (Anorexia nervosa) |
Kennzeichnend ist Untergewicht durch absichtlichen Gewichtsverlust.
Typisch sind zudem selbst herbeigeführtes Erbrechen oder Abführen, übermäßige
körperliche Aktivitäten und Gebrauch von Appetitzüglern.
Zentral ist der Gedanke zu dick zu sein, trotz offensichtlichem Untergewicht.
Meist sind Mädchen im Pubertätsalter und junge Frauen betroffen. Externe Links: |
| Manisch-depressive Erkrankung (Bipolare affektive Störung) (Manie) | Manisch-depressive Erkrankung (Bipolare affektive Störung) (Manie) Externe Links: |
| Multiple Persönlichkeitsstörung | Multiple Persönlichkeitsstörung |
| Narzissmus | Narzissmus Literatur |
| Narzistische Persönlichkeitsstörung | Narzistische Persönlichkeitsstörung Literatur |
| Neurose | Neurose Externe Links: |
| Online-Sucht / Internet-Sucht | Onlinesucht oder eben "Internetsucht" nennt
man den exzessiven Gebrauch des Internets. Allerdings geht es bei dieser Sucht nicht um einen Stoff (stoffgebundene Süchte), sondern primär um "Ablenkung" vom Alltag" ("das alleine sein nicht spüren müssen"), ein "Regulationsverhalten", welches mit der Zeit die Qualität einer Abhängigkeit (oft mit sozialem Rückzug und realer Vereinsamung) annimmt. Für weitere Infos siehe: Themenseite Onlinesucht Externe Links: |
| Partnerschaftskonflikte | Partnerschaftskonflikte Die Intimität und Nähe
einer engen Beziehung aktiviert eben oft alte, problematische Ecken der
Seele. Frühzeitig Hilfe annehmen Der bessere Weg: Rechtzeitig in eine Paartherapie gehen,
bevor man die Kinder und sich selbst mit chronischen Spannungen belastet. Begleitete
Gespräche führen vor allem zu einer Klärung der Beziehung
und zu einer Verbesserung der Kommunikation. |
| Pavor Noctornus |
Externe Links: |
| Persönlichkeitsstörungen |
Persönlichkeitsstörungen Links Literatur: |
| Phobie, Phobien (Agoraphobie und spezifische Phobie) | Phobien / Phobien: Furcht vor einem Objekt, einer Situation oder einer Aktivität, verbunden mit der Vermeidung der angstauslösenden Momente. Der betroffenen Person ist klar, dass die Furcht und das daraus resultierende Verhalten in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Bedrohung stehen. Externe Links: |
| Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) | Die Posttraumatische Belastungsstörung (Abk.: PTBS; engl.: Posttraumatic Stress Disorder, Abk.: PTSD) fasst unterschiedliche psychosomatische Störungen zusammen, die als Langzeitfolgen eines Traumas oder mehrerer Traumata auftreten können, dessen oder deren Tragweite die Strategien des Organismus für eine abschließende Bewältigung überfordert hat. Allermeist zeigt sich eine PTBS in individuell unterschiedlichen Symptomenkomplexen. Schwere, Zeitpunkt und Dauer der zugrundeliegenden Traumatisierung haben dabei Auswirkungen auf das Ausmaß und den Grad der Manifestation der Störungen. Durch eine frühzeitige psychotherapeutische Intervention kann der Entwicklung einer PTBS entgegengewirkt werden, vergl. Psychotraumatologie. Besonders schwere Formen von PTBS infolge kollektiver Traumata sind
etwa das so genannte KZ-Syndrom bei Überlebenden des Holocaust oder
des sowjetischen Gulag Systems und das speziell im amerikanischen Sprachraum
bekannte Post Vietnam Syndrom (PVS) welches in Deutschland zur Zeit des
ersten Weltriegs schon als Kriegszitterer beschrieben wurde. Diagnostik: Die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung
sollte nicht gestellt werden, wenn die Symptome weniger als ein Monat
andauern. Die Symptome müssen nicht unbedingt unmittelbar nach dem traumatischen Ereignis auftreten, sondern können dies mit einer zeitlichen Verzögerung tun. Man spricht in einem solchen Fall von einer Latenz. Treten die Symptome mit einer Verzögerung von mindestens sechs Monaten auf, wird eine posttraumatische Belastungsstörung mit verzögertem Beginn diagnostiziert. Externe Links: |
| Posttraumatische Verbitterungsstörung (PTED) | Posttraumatische Verbitterungsstörung (PTED) Externe Links: |
| Psychosen | Psychosen |
| Regressionshypnose |
Externe Links: |
| SAD / Saisonal abhängige Depression | SAD |
| Schizophrenie |
Externe Links Literatur |
| Selbstverletzendes Verhalten (SVV) | Selbstverletzendes Verhalten (SVV) oder autoaggressives Verhalten beschreibt man eine ganze Reihe von Verhaltensweisen, bei denen sich betroffene Menschen absichtlich Wunden zufügen. Häufig finden sich die Wunden von Schnitten o.ä. an Armen oder Beinen, aber auch andere Körperteile werden verletzt. Unter Betroffenen wird für SVV oftmals der Begriff Rote Träne verwendet, was sowohl den Blutfluß als auch Trauer, Wut oder Verzweiflung zum Ausdruck bringt. ... weiter ... selbstverletzendes Verhalten Externe Links: |
| sexuelle Gewalt |
Externe Links: |
| soziale Phobie | Die Soziale Phobie oder "krankhafte
Schüchternheit" ist eine primär "Situationsangst". Zur Diagnose: |
| spezifische Phobien | spezifische Phobien (die Angst tritt nur bei ganz bestimmten Objekten oder Situationen auf, wie bei Höhen, Spinnen, Blut, Schlangen und Mäusen) Externe Links: |
| Suchtkrankheiten |
Mein Praxisangebot Suchttherapie Externe Links: |
| Tic- und Tourettestörungen | Tic- und Tourettestörungen "
Bei dem tickt' s ja wohl nicht richtig", wer hat das nicht schon einmal
gedacht, wenn z.B. ein Sitznachbar in der U-Bahn auffällig mit dem
Gesicht zuckte, ständig hüstelte oder unvermittelt obszöne
Worte rief. Vielleicht waren wir dann Zeugen einer Tic-Störung. Dies
ist eine komplexe psychiatrische Erkrankung, die sich auch beim besten
Willen oft nicht verbergen lässt. Definition Ursachen Symptome Diagnose Ratgeber ICD-10-Diagnoseschlüssel |
| Trauma |
Mein Praxisangebot Traumatherapie Externe Links: |
| Vaginismus und vaginistische Reaktion | Vaginismus und vaginistische Reaktion: Frauen
bzw. Mädchen, die unter
einem Vaginismus leiden, werden umgangssprachlich häufig auch als "zu
eng" bezeichnet.
Eine starke und instinktive Kontraktion der Muskeln um die Scheide und
der Beckenbodenmuskulatur führt dazu, dass der Penis (oder ein Tampon
oder Finger) nicht in die Scheide eingeführt werden kann.
Viele Frauen reagieren mit einer entsprechenden vaginistischen Reaktion, wenn etwas in die Vagina eingeführt werden soll. Das bezeichnet man aber nicht als Vaginismus, weil in diesen Fällen eine Entspannung der Scheide erreicht werden kann. Externe Links: |
| Vermeidungssymptome in der posttraumatischen Belastungsstörung (Trauma) | Vermeidungssymptome in der posttraumatischen Belastungsstörung (Trauma) Externe Links: |
| Vulnerabilität | Vulnerabilität bezeichnet allgemein die Anfälligkeit ("Verwundbarkeit"),
z.B. für
eine extreme Reaktion oder eine Störung / Krankheit. Links: |
| Wahn |
Definition Einteilung interne Links: Externe Links: |
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| Zwangsgedanken | Zwangsgedanken sind immer wiederkehrende
Ideen, Gedanken, Vorstellungen und Impulse, die in das Bewusstsein des
Betroffenen einschießen.
Häufig werden sie als quälend empfunden. Besonders Gedanken,
die im Gegensatz zur Situation stehen, kommen gehäuft vor. Beispiele
sind das zwanghafte Äußern gotteslästerlicher Worte in
der Kirche oder der Zwang, bei besonders feierlichen Anlässen aufzuspringen
und ordinäre Beschimpfungen von sich zu geben. Von den Zwangsgedanken sind Zwangsimpulse zu unterscheiden. Hierbei handelt es sich um Handlungsimpulse, die sich immer wieder zwanghaft und unwillkürlich aufdrängen. Die Personen haben ständig Angst, diese Handlungen auch tatsächlich auszuführen, was sie aber nur sehr selten tun. Besonders aggressive Zwangsimpulse lösen große Angst aus, wie z. B. der Impuls, das eigene geliebte Kind zu verletzen oder zu töten. Auch sexuelle und gegen sich selbst gerichtete aggressive Zwangsimpulse kommen vor. Zwangsgedanken und -impulse werden nicht als von außen aufgezwungen erlebt, wie dies zum Beispiel an Schizophrenie Erkrankte erleben. Zwangsgedanken können unter anderem folgende Inhalte haben: * Verschmutzung (z. B. muss sich jeder Besucher nach dem Betreten der
Wohnung duschen, damit der Wohnraum nicht unrein wird) Viele werden jetzt meinen, einige der angeführten Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken bei sich oder anderen wiederzuerkennen. Man sollte sich jedoch darüber klar sein, dass fast jeder Mensch in gewissem Maße zwanghaft ist bzw. gewisse Handlungen oder Gedanken immer wieder wiederholt. Bei einer Zwangsstörung nehmen die Zwänge aber ein manchmal kaum vorstellbares Ausmaß an. Das alltägliche Leben ist dadurch extrem eingeschränkt. (Dr. M. Aigner) Externe Links: |
| Zwangshandlungen |
Zwangshandlungen sind immer gleich ablaufende Handlungen, die ständig wiederholt werden. Sie werden meist als unsinnig erlebt und dienen nur in den seltensten Fällen nützlichen Dingen. Oft haben die Betroffenen das Gefühl, dass sie die Handlungen durchführen müssen, damit kein schreckliches Unheil eintrifft. Von außen betrachtet ist die vorgestellte Katastrophe oft sehr unwahrscheinlich. Als Vorbeugung werden die Handlungen wie ein Ritual durchgezogen, damit die Betroffenen einerseits nicht selbst geschädigt werden aber andererseits auch nicht selbst Schaden anrichten (Beispiel: "Ich muss das Haus jeden Tag von oben bis unten putzen, sonst passiert ein Unglück"). Zwangshandlungen können sein: * Waschen (z. B. die Hände) Das Gefühl Angst spielt eine zentrale Rolle bei den Zwangsstörungen. Meist ist ständig Angst vorhanden. Werden die Zwangshandlungen nicht durchgeführt, so kommt es oft zu einem massiven Anstieg der Angst. (Dr. M. Aigner) Externe Links: |
| Zwangsstörungen |
Was ist eine Zwangsstörung? Rituale, Tabus, magisches Denken und auch Zwänge gehören selbst in unserem modernen Dasein noch immer zum Alltag. Das ganze Leben ist von Wiederholungen durchzogen, die uns Sicherheit geben. Überlegen Sie einmal, wie viele Handgriffe, Handlungen, Gedanken
und Gesten man jeden Tag immer wieder durchführt. Das morgendliche
Zähneputzen, der Handschlag bei einer Begrüßung, die
Glückwünsche bei einem Geburtstag - alles mehr oder weniger
ausgeprägte Wiederholungen, die über das gesamte Leben hinweg
bestehen bleiben. Ohne diese allgemein gültigen Rituale wäre
ein geregeltes Leben in der Gemeinschaft nicht vorstellbar. Bei der Zwangsstörung erreichen die Handlungen und/oder Gedanken jedoch ein Ausmaß, was zu einer erheblichen Einschränkung im Alltag führt. Zwangshandlungen und/oder Zwangsgedanken wiederholen sich immer und immer wieder. Die Zwangsstörung wird zu den Angststörungen gerechnet, hat jedoch in dieser Gruppe eine Sonderstellung. Eine große Überlappung besteht zu den Störungen, die sich auf die Stimmung auswirken (Depression). Etwa 67 Prozent der Patienten mit Zwangsstörungen haben in ihrem Leben mindestens eine schwere depressive Phase. Eine starke Überschneidung gibt es auch mit der Hypochondrie. Am Rande sei bemerkt, dass es Personen gibt, die auf Grund ihres Charakters ein ausgeprägtes zwanghaftes Verhalten an den Tag legen. Dies sollte nicht mit einer Zwangsstörung verwechselt werden. Während die einen stark unter ihrer Störung leiden, empfinden sich diese Personen eher als Perfektionisten, worauf sie im Normalfall auch stolz sind. (Dr. M. Aigner) Externe Links: |
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